Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen:
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§ 1 Geltung
1. Für die Dienste von Fiebig Webhosting Hanau (nachfolgend
Anbieter oder Betreiber genannt) gegenüber ihren Vertragspartnern
(nachfolgend Kunde genannt) gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen.
Abweichungen hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung
der Schriftform bedarf ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen
Ankündigungsfrist zu ändern oder zu ergänzen.
Die Änderungen werden entsprechend der Ankündigung
wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt des
angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der Änderung
schriftlich widerspricht. Widerspricht der Kunde fristgemäß,
endet der Vertrag unter Rückzahlung zuviel geleisteter
Beträge zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten
AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich für den
Kunden positiven Änderungen oder, wenn die AGB nicht
für bestehende Verträge geändert werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten
des Anbieters kommt durch die Annahme des schriftlichen Vertrages
durch den Anbieter zu Stande. Wurde eine Bestellung mittels
Echtzeitbestellsystem über das Kundenmenü vorgenommen,
kommt die Bestellung durch das Absenden der mittels Passwort
autorisierten Bestellung oder Zusendung der Bestellbestätigung
an den Anbieter zu Stande. Jeder geschlossene Vertrag ist
ein Jahresvertrag, es sei denn, im Einzelfall wurde etwas
anderes gem. der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung
vereinbart.
§ 3 Inhalt des Vertrages
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus dem
Vertrag oder aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung (mit
Preisliste) des Anbieters. Diese steht auf den Webseiten des
Anbieters zum Abruf bereit.
2. Registrierung von Domains
Bei der Beschaffung/Registrierung von Domains tritt Fiebig
Webhosting lediglich als Vermittler zwischen der Domainvergabestelle/Registrar
und dem Kunden auf. Sollten .de-Domains Gegenstand der vertraglichen
Vereinbarung sein, gelten ergänzend die Registrierungsbestimmungen
und -Richtlinien der DENIC. Dasselbe gilt für andere
Domains und deren Vergabestellen.
Alle Vergaberichtlinien kann der Kunde auf der Internetpräsenz
der jeweiligen Vergabestelle nachlesen. Anders lautende Vereinbarungen
bedürfen unserer schriftlichen Bestätigung und werden
ansonsten von uns nicht anerkannt. E-Mails gelten nicht als
schriftliche Bestätigung. Als schriftliche Bestätigung
gelten ausschließlich Schreiben per Post und Telefax.
Alle unsere Angebote sind freibleibend. Bestellungen gelten
erst nach Bestätigung oder Rechnungsstellung als rechtswirksam.
Die Ausführung der Bestellung erfolgt stets unter dem
Vorbehalt der Lieferbarkeit bzw. Verfügbarkeit der Leistungen
/Dienste / Waren.
Der Kunde ist verpflichtet, Fiebig Webhosting unverzüglich
zu informieren, wenn er aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung
die Rechte an einer für ihn registrierten Domain verliert.
Innerhalb der Internet-Angebote von Fiebig Webhosting hat der
Kunde die Möglichkeit zu prüfen, ob die von ihm
gewünschte Internet-Adresse, also Domain, bereits vergeben
ist bzw. noch zur Verfügung steht.
Die erteilte Auskunft sowie die Auskunft von Mitarbeitern
von Fiebig Webhosting in diesem Fall gelten ausnahmslos als
unverbindlich. Zwischen dem Zeitpunkt der Auskunft und der
Anmeldung ist es möglich, dass die gewünschte Domain
durch Dritte bei den Registrierungsstellen bereits registriert
wurde, ohne das Fiebig Webhosting darauf Einfluss hat.
Jegliche Haftung im Rahmen der Auskunft und Registrierung
einer Domain wird von Fiebig Webhosting ausgeschlossen. Sofern
die vom Kunden beantragte Domain nicht mehr verfügbar
ist, wird Fiebig Webhosting vom Kunden weitere Namen anfordern.
Alle anderen vertraglich vereinbarten Leistungen bleiben hierbei
unberührt.
Der Kunde wird, soweit nicht anders vereinbart oder möglich,
als Owner und Admin-C in die NIC-Datenbank eingetragen. Ihm
ist bekannt, dass hierbei Informationen über seinen Namen,
seine Anschrift sowie eventuell auch Telefon- und Telefaxnummer
öffentlich zugänglich sind.
Postfachadressen werden von Fiebig Webhosting grundsätzlich
nicht registriert. Fiebig Webhosting wird stets als Tech-C
und Zone-C eingetragen. Sollte das Vertragsverhältnis
zwischen Fiebig Webhosting und dem Kunden beendet werden und
der Kunde die Weiternutzung seiner Domain bei einem anderen
Anbieter wünschen, wird Fiebig Webhosting dem Providerwechsel
zustimmen, sofern die vertragsgemäßen Entgelte
bezahlt wurden und sonstige Forderungen nicht bestehen.
Sollte der Kunde keine eindeutige Angabe machen, was nach
seiner Kündigung mit seiner Domain geschehen soll, wird
diese in den Transit gegeben bzw. wenn nicht möglich,
gelöscht.
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die
jeweilige Domainvergabestelle (Network Information Center
- NIC), die Erfüllungsgehilfen von Fiebig Webhosting
oder Fiebig Webhosting selbst, ohne Angabe von Gründen
oder vorheriger Information an den Kunden, Domains löschen
oder auslaufen lassen kann.
Der Kunde stellt Fiebig Webhosting in diesem Fall von jeglicher
Haftung frei.
Ein Providerwechsel einer vorhandenen Domain zu Fiebig Webhosting
ist möglich, sobald die erforderliche Freigabe der Domain
durch den bisherigen Betreuer (Provider) erteilt wurde. Hierbei
vereinbarte Kosten für eine solche Übernahme zuzüglich
der den jeweils gültigen Angeboten zu entnehmenden regulären
Domainkosten sind auch dann fällig, wenn die Übernahme
aus Gründen die nicht durch Fiebig Webhosting zu vertreten
sind nicht stattgefunden hat.
Der Kunde versichert nach bestem Wissen, dass durch die Konnektierung
bzw. Registrierung seiner gewünschten Domain die Rechte
Dritter in keiner Weise eingeschränkt oder verletzt werden.
Für den Fall das Dritte glaubwürdige Ansprüche
an den Domainnamen stellen, ist Fiebig Webhosting berechtigt,
diese bis zur gerichtlichen Klärung zu sperren bzw. an
die Vergabestelle oder Registrar zurückzugeben. Eine
generelle Überprüfung durch Fiebig Webhosting findet
nicht statt.
Fiebig Webhosting hat keinen Einfluss auf die Dauer der Registrierung,
der Kündigung oder auch Übernahme von Domains bei
den zuständigen Registrierungsstellen. Sollte eine vom
Kunden gekündigte Domain nicht maximal 2 Wochen vor dem
Fälligkeitstermin der jeweiligen Domain vom Kunden der
Fa. Fiebig Webhosting wegtransferiert worden sein, ist Fiebig
Webhosting berechtigt, diese Domain zu löschen (CLOSE).
Sollte eine Domainlöschung durch Fiebig Webhosting aufgrund
entgegenstehender Vorschriften von der Vergabestelle/Registrar
nicht möglich sein und Fiebig Webhosting die Domaingebühren
an die Domainvergabestelle/Registrar erneut bezahlen müssen,
ist Fiebig Webhosting berechtigt, dem Kunden die Domaingebühren
(Basis bisher gezahlte Gebühren) weiterhin in Rechung
zu stellen.
Domaingebühren werden dem Kunden grundsätzlich nicht
zurückerstattet.
3.
Der Kunde versichert, dass er mindestens 18 Jahre alt und
voll geschäftsfähig ist sowie gegen ihn derzeit
keine Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder Insolvenzverfahren
laufen und er noch nie die Eidesstattliche Versicherung (Offenbarungseid)
abgegeben hat.
Mit dem Auftrag erklärt der Kunde verbindlich, die bestellte
Dienstleistung/Ware abnehmen/erwerben zu wollen. Fiebig Webhosting
ist berechtigt, die Annahme einer Bestellung ohne Angabe von
Gründen zu verweigern.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu
erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen,
insbesondere wenn diese Änderung handelsüblich ist,
notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern, oder der
Anbieter hierzu durch Änderung der Gesetzeslage oder
durch die Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige, unentgeltliche
Dienste und Leistungen, die der Anbieter erbringt, können
jederzeit und ohne Vorankündigung eingestellt werden.
Für den Kunden ergeben sich aus solchen freiwilligen
unentgeltlichen Diensten und Leistungen keinerlei Ansprüche.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße
der zu versendenden Emails auf einen angemessenen Wert zu
beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des Kunden
gespeicherte Emails sofort nach Beendigung des Vertragsverhältnisses
zu löschen. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen,
die Emails vor Beendigung des Vertragsverhältnisses von
dem POP3 / IMAP Server auf seine lokale Festplatte zu übertragen
("herunterladen", "abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung
jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein
Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt sich daraus für
den Kunden nicht.
8. Wir behalten uns vor einen Datenabgleich mit einem
Auskunftsservice durchzuführen.
9. Mietserver
Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Annahme
von Aufträgen und Verträgen zu verweigern. Ein Rechtsanspruch
auf Abschluss eines Vertrages seitens des Kunden besteht nicht.
Ist beim Tarif auf unserer Website www.fiebig-webhosting.de
keine Mindestlaufzeit angegeben so hat der Mietvertrag eine
Mindestlaufzeit von 12 Monaten und kann beiderseitig jederzeit
mit einer Frist von 30 Tagen zum Laufzeitende gekündigt
werden. Die Kündigung muss per Fax oder über den
Postweg geschehen. Kündigungen per e-Mail sind unzulässig.
Unbenommen bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung
aus wichtigem Grund.
Ist vertraglich keine weitere Regelegung getroffen, so verlaengert sich der Mietserververtrag nach Ende der Mindestvertraglaufzeit jeweils automatisch um einen Monat mit einer Kuendigungsfrist von 30 Tagen zum Laufzeitende.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schweren oder fortgesetzten
Verstößen gegen die vertraglichen Regelungen insbesondere
bei Verstößen gegen das Jugendschutz Gesetz sowie
bei Undurchführbarkeit des Vertrages vor. Im Falle einer
Kündigung aus wichtigem Grund ist der Anbieter berechtigt,
den Zugang zum Internet-Service sofort zu verwehren und die
diesem Vertragsverhältnis zugeordneten IP-Adressen zu
sperren. Der Anbieter kann ferner in diesem Fall hinterlegte
Inhalte und E-Mail-Nachrichten ohne Setzung einer Nachfrist
sofort sperren und löschen.
Sollten Mietserver oder einzelne Webspace-Accounts Gegenstand
des Vertrages sein, hat der Kunde weder dingliche Rechte an
dem Server noch ein Recht auf Zutritt zu den Räumlichkeiten,
in denen sich der Server befindet.
Wenn nicht anders im Vertrag festgehalten betraegt die Erstreaktion bei Mietservern (Eroeffnung eines Tickets) 24 Stunden innerhalb von Werktagen. Ausgeschlossen sind gesetzliche Feiertage und Wochenende.
§ 4 Pflichten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende
Zeichenfolge auf ihre Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter,
z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber- oder sonstigen Schutzrechten,
sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu prüfen. Mit der
Antragstellung versichert der Kunde, dass er dieser Verpflichtung
nachgekommen ist und dass sich bei dieser Prüfung keine
Anhaltspunkte für die Verletzung von Rechten Dritter
oder sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige
Handlungen im Internet zu unterlassen und sicherzustellen,
dass durch die eigene Präsenz (inkl. Scripte, Datenbanken,
Programme, etc.) keine Präsenzen oder Angebote anderer
Kunden beeinträchtigt werden und die Serverstabilität,
Serverperformance oder Serververfügbarkeit in irgendeiner
Weise beeinträchtigt wird. Dies gilt auch, wenn die Inhalte
auf einem anderen Server als dem des Anbieters abgelegt sind
und nur mittels einer über den Anbieter registrierten
Domain bzw. Subdomain erreichbar sind und/oder für die
Wiedergabe und Veröffentlichung Dienste und/oder Leistungen
des Anbieters mittelbar oder unmittelbar, direkt oder indirekt
genutzt werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde
verantwortlich und in vollem Umfang haftbar. Bei einer missbräuchlichen
Verwendung von durch Dritte genutzte Leistungen kann eine
Sperre erfolgen. Der Betreiber behält sich das Recht
vor, die Nutzung durch Dritte in Einzelfällen zu untersagen.
Wird die Nutzung durch Dritte nicht gestattet oder untersagt,
ergeben sich daraus keine Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche
für den Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jedoch gegen
Rückerstattung zuviel gezahlter Gebühren binnen
7 Werktagen ab Aussprache der Untersagung fristlos kündigen.
Der Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der
ihm zur Verfügung gestellten Nutzungsmöglichkeiten
durch befugte oder unbefugte Nutzung der Dienste durch Dritte
entstanden sind. Eine Überlassung von Login-, Zugriffs-
und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist ausdrücklich
untersagt. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten,
Auftrags- und Kundennummer, Passwörter usw. geheim zu
halten und sicherzustellen, dass kein Unberechtigter Zugriff
auf diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen,
Mängel und Schäden unverzüglich anzuzeigen.
Der Kunde hat dem Betreiber jene Kosten zu erstatten, die
für die Behebung solcher Störungen, Mängel
und Schäden entstehen, die der Kunde zu vertreten hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge
und fällige wiederkehrende Beträge vom Konto des
Kunden einzuziehen sollte keine alternative Zahlungsmöglichkeit
vereinbart werden.
Im Falle einer Rücklastschrift werden dem Kunden entstanden
Kosten in Höhe von 15 Euro in Rechnung gestellt. Der
Kunde hat für hinreichende Deckung des mitgeteilten Kontos
zu sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner vertragswesentlichen
persönlichen Daten (Name, Anschrift, Email-Adresse, Bankverbindung)
unverzüglich mitzuteilen. Wird eine Lastschrift des Anbieters
von der Bank des Kunden zurück gegeben (Lastschriftrückgabe),
der Abbuchung widersprochen oder gerät der Kunde in Verzug,
ist der Anbieter berechtigt, sämtliche vom Kunden genutzte
Leistungen und Einrichtungen zu sperren. Der Kunde bleibt
in diesem Fall verpflichtet, die Entgelte zu zahlen und die
Kosten der Wiederinbetriebnahme zu tragen. Zudem kann der
Anbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer
Frist kündigen und bei Verträgen mit Mindestmietzeit
Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Die Bezahlung
für Kunden aus dem Ausland erfolgt NUR per Überweisung
vom Kunden aus bzw. durch Kreditkarte ( Paypal nötig
)
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die
dem Anbieter und Dritten durch die missbräuchliche oder
rechtswidrige Verwendung von Diensten des Anbieters oder dadurch
entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten
nicht nachkommt. Der Betreiber übernimmt keine Haftung
für die Folgen von Pflichtverletzungen des Kunden. Im
Falle einer Pflichtverletzung des Kunden ist der Betreiber
zur sofortigen Sperrung der entsprechenden Seiten und des
Domainnamens sowie sämtlicher sonstigen Leistungen berechtigt.
Jede Sperrungen und Wiederaktivierungen von Domains werden
mit je 25,00 Euro berechnet (Sperr-/Entsperrgebühr).
Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung frühestens
nach Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr. Durch eine Sperre
wird der Kunde nicht von seiner Leistungspflicht entbunden.
Diese Rechte stehen dem Anbieter insbesondere dann zu, wenn
er von Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in
Anspruch genommen wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde
oder ein Gericht dazu aufgefordert wird. Für den Fall
der Zuwiderhandlung des Kunden behält sich der Anbieter
die fristlose Kündigung vor. Schadensersatz- oder sonstige
Ansprüche des Anbieters bleiben davon unberührt.
Soweit der Anbieter durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen
des Kunden - insbesondere im Bereich des Datenschutz-, Urheber-
und Wettbewerbsrechts - in Anspruch genommen wird, verpflichtet
sich der Kunde, dem Anbieter von allen denkbaren Ansprüchen
freizustellen und die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung
des rechtswidrigen Zustandes entstandenen Kosten zu tragen.
7. Erotische Inhalte sind nur auf den dafuer vorgesehen Webspacepaketen
erlaubt.
8. Inhalte, Massenmailings, Mailingaktionen via Electronic
Mail
Der Kunde stellt fiebig-webhosting von jeglicher Haftung für
den Inhalt von übermittelten Webseiten frei und sichert
zu, dass er den Webspace nicht zur Speicherung oder Verbreitung
bedrohlichen, rassistischen, volksverhetzenden oder verleumderischen
Materials verwenden wird. Er wird mit seinem Angebot keinerlei
Warenzeichen- Patent- oder andere Rechte Dritter verletzen.
Für den Inhalt der Seiten ist der Kunde selbst verantwortlich.
Fiebig Webhosting kann den Vertrag fristlos kündigen
und den Webspace / Server sofort sperren, falls der Inhalt
der Seiten gegen geltendes Recht verstößt, Dritte
negativ darstellt oder öffentlichen Anstoß erregt.
Es besteht von Seiten Fiebig Webhosting keine Prüfungspflicht
der Seiten des Kunden. Fiebig Webhosting behält sich
das Recht vor, das Angebot des Kunden vorübergehend oder
langfristig zu sperren, falls dieser Programme auf seinem
Webspace installiert, die das Betriebsverhalten des Servers
beeinträchtigen können.
8.1 Die Ablage von erotischem oder pornografischem Material
ist nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt.
8.2 Der gemietete Webspace / Server darf folgende Inhalte
nicht enthalten bzw. zum Betrieb folgender Inhalte nicht genutzt
werden:
8.3 Sodomie
8.4 Pädophilie
8.5 Cracker, Warez
8.6 Urheberrechlich Geschützte Dateien
8.7 Betrieb einer Suchmaschine, eines Bannertauschsystems
oder anderen stark CPU-intensiven Scripts/Programmen, deren
Aufruf zu einem überwiegenden Teil von anderen Domains
erfolgt.
8.8 Sollte Kinder- oder Tierpornographie auf Kunden-Accounts
gesichtet
oder festgestellt werden, führt dies zur sofortigen Löschung
des Accounts
und Meldung bei den zuständigen Behörden.
8.9 Subdomaindienste
9.0 Der Kunde verpflichtet sich, keine Werbe-Rundschreiben
oder Massenmailings (Mailingaktionen) via Electronic Mail
über e-Mail Adressen seiner Domain zu initiieren, ohne
von den e-Mail Empfängern dazu aufgefordert worden zu
sein.
9.1 Sollte der Kunde nachweislich gegen eine oder mehrere
der o.g. Nutzungshinweise verstoßen, so werden wir den
betreffenden Account umgehend sperren oder terminieren, ohne
das dadurch ein Rechtsanspruch des Kunden entsteht. Im voraus
geleistete Zahlungen werden in solchen Fällen nicht zurückerstattet
und der Kunde für einen eventuell entstandenen Schaden
haftbar gemacht.
10. Sperrung, Voraussetzungen und Aufhebung der Sperrung,
Kostenerstattung
Nimmt der Anbieter eine Sperrung vor, so ist er zur Sperrung
sämtlicher vertragsgegenständlichen Dienste und
Leistungen berechtigt. Ergibt sich der Grund zur Sperrung
bereits aus der vom Kunden registrierten Domain selbst, ist
der Anbieter berechtigt, die Domain des Kunden in die Pflege
des Registrars zu stellen. Durch eine Sperrung wird der Kunde
nicht von seiner Verpflichtung entbunden, die vereinbarten
Entgelte zu entrichten. Der Anbieter genügt seinen Mitteilungspflichten,
wenn er die jeweiligen Mitteilungen per E-Mail an die vom
Kunden angegebene E-Mailadresse sendet. Für die Sperrung
und für die Aufhebung der Sperrung kann der Anbieter
jeweils ein pauschales Entgelt von 10,00 EUR berechnen („Sperr-
und Entsperrgebühr“).
§ 5 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis
zur Aufrechnung nur insoweit zu, als die Gegenansprüche
unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Dem
Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
nur wegen Gegenansprüchen aus dem Vertrag mit dem Anbieter
zu.
§ 6 Höhere Gewalt
1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen
höherer Gewalt befreit. Als höhere Gewalt gelten
alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie solche Ereignisse,
deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von keiner
Partei zu vertreten sind. Zu diesen Ereignissen zählen
insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen,
auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen,
Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber,
Störungen im Bereich von Leitungsgebern, sonstige technische
Störungen, auch wenn diese Umstände im Bereich von
Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder deren Subunternehmern
oder bei vom Anbieter autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern
auftreten.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte
oder indirekte Schäden aufgrund technischer Probleme,
Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler, Datenunsicherheit
oder sonstiger Gründe, es sei denn, ihm können Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Alle Ansprüche
des Kunden sind auf den Auftragswert beschränkt, sofern
gesetzlich zulässig. Der Kunde ist für die Sicherung
seiner Daten selbst verantwortlich.
§ 7 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung
1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ist keine Mindestlaufzeit angegeben, beträgt diese 12
Monate.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils
um 12 Monate, sofern nicht etwas anderes aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung des Tarifs hervorgeht bzw. der Vertrag
fristgerecht gekündigt wurde.
3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 4 Wochen
zum Ende der jeweiligen (Mindest-) Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer
Nutzung durch den Kunden behält sich der Betreiber ein
Sonderkündigungsrecht mit einer siebentägigen Kündigungsfrist
vor. Dies gilt auch im Falle einer Beeinträchtigung von
anderen Kundenaccounts und/oder Leistungen des Anbieters durch
den Kunden. Zuviel bezahlte Beträge werden in diesem
Fall zurück erstattet.
5. Kündigungen werden nur in schriftlicher Form inkl.
Unterschrift anerkannt.
Zu jeder Kündigung erhalten Sie eine Kündigungsbestätigung.
§ 8 Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs.
1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und § 3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz
(TDDSG) darüber unterrichtet, dass der Anbieter seine
Adressdaten in maschinenlesbarer Form erfasst und für
sich aus dem Vertrag ergebende Aufgaben maschinell verarbeitet.
Zudem werden Login- und Zugriffsdaten für Beweiszwecke
gespeichert. Der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich
geschuldeten Leistungen Dritter bedient, ist er berechtigt,
die Teilnehmerdaten offen zu legen, wenn dies für die
Leistungserbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils
mit der Vertragsabwicklung befasste Personal die einschlägigen
Datenschutz- und sonstigen relevanten Rechtsbestimmungen kennt
und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten
und diese unverzüglich ändern, sobald die Vermutung
besteht, dass unberechtigte Dritte Kenntnis von dem Passwort
erhalten haben. Der Kunde wird den Anbieter sofort unterrichten,
wenn ein entsprechender Verdacht besteht. Gleiches gilt umgekehrt
für den Anbieter, wenn er Änderungen an Passwörtern
vornimmt, die für den Kunden und dessen Tätigkeiten
von Bedeutung sind. Die Übermittlung der neuen Passwörter
erfolgt gemäß Absprache zwischen den Vertragsparteien
ausschließlich an dazu besonders autorisierte Personen
des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des TDDSG bzw. den
jeweils geltenden bereichsspezifischen Datenschutzregelungen
personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und nutzen, soweit
dies zur Durchführung des jeweiligen Vertragsverhältnisses
(d.h. für die Begründung und etwaige Änderungen
des Vertragsverhältnisses einschließlich dessen
inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung von Standleitungen)
notwendig ist (Bestandsdaten) (§ 5 TDDSG). Diese Befugnis
gilt auch für einen von dem Betreiber beauftragten Dritten,
der seinen Sitz auch im Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf des
auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses folgenden
Kalenderjahres gelöscht, sofern dem im Einzelfall nicht
besondere Gründe entgegen stehen. Soweit Kunden gegen
die Höhe der in der Rechnung gestellten Verbindungsentgelte
Einwendungen erhoben haben, dürfen die Abrechnungsdaten
gespeichert werden, bis die Einwendungen abschließend
geklärt sind. Ferner können Bestandsdaten bis zum
Ablauf von zwei Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen
sowie sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen
Abwicklung des Vertragsverhältnisses dies erfordern.
Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und Abrechnungsdaten
unterbleiben, soweit dies gesetzliche Regelungen vorsehen
oder die Verfolgung von Ansprüchen dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer"
des Kunden bei Aufgabe der Bestellung und Nutzung des Kundenmenüs
zusammen mit Datum, Uhrzeit und weiteren relevanten Daten.
Diese werden vertraulich behandelt und nicht zur Erstellung
von Nutzerprofilen oder dergleichen verwendet. Sie dienen
vielmehr ausschließlich dem Zweck, eine Bestellung oder
Vorgänge im Kundenmenü bei Problemen, Unklarheiten
usw. nachvollziehen zu können. Zudem behält sich
der Anbieter das Recht vor, diese Daten auf Verlangen einer
Staatsanwaltschaft oder eines ordentlichen Gerichts offen
zu legen.
§ 9 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Hanau (Hessen), Bundesrepublik Deutschland.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche
aus und auf Grund der Vertragsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern
einschließlich Scheck- und Wechselklage sowie sämtliche
zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten über
das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des
Vertrages ist - soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische
Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist - Hanau (Hessen). Dem Anbieter bleibt
es vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen allgemeinen
oder sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner
gilt ausschließlich deutsches Recht.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein
oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen
Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen
Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder
zumindest nahekommende Ersatzbestimmung, die die Parteien
zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart
hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt
hätten. Gleiches gilt für die Unvollständigkeit
der Bestimmungen entsprechend.
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